Buchkritik „Der Pate“

Der Pate – Wer denkt da nicht als erstes an die grandiose Verfilmung des Romans „The Godvader“ von Mario Puzo mit Marlon Brando als der berühmt-berüchtigte Don Vito Corleone. Doch am Anfang war das Buch. Beim Lesen dieses Mafia-Epos´wird man geradezu gefesselt von der Genialität der Mafiosis und deren undurchsichtigen Machenschafften.1.jpg

Offiziell und völlig legal betreibt die Corleone-Famillie mit Don Vito Corleone als Oberhaupt ein Olivenölgeschäft auf Sizilien und exportiert in die ganze Welt. Doch genau genommen ist Don Corleone der Pate der Mafia und einer der gefürchtetsten Unterweltbosse in New York. Er hält einen Großteil der Richter und Politiker der Stadt in seiner Hand, eine seiner mächtigsten Waffen, wie er einmal sagte. „Der reichste Mann ist immer der, der die mächtigsten Freunde hat.“  Außerdem kontrolliert er das Glücksspiel. Mit den Jahren gewinnt der Pate also zunehmend an Bedeutung und zählt schon bald zu den einflussreichsten Mafia-Clans Amerikas. Korruption und Konkurrenz gehören in der ehrenwerten Gesellschaft zu den Umgangsformen. Als Pate ist ihm die Loyalität seiner Freunde am wichtigsten. Und die wird mit der Zeit besonders auf die Probe gestellt, denn ein neuer Mafiosi taucht in der Stadt auf: Virgil Sollozzo, auch genannt „Der Türke“, und mit ihm ein neuer „Geschäftszweig“. Der Rauschgifthandel kommt in Mode. Doch Vito Corleone passt das Rauschgift überhaupt nicht. Die Corleone-Famillie gerät zwischen die Fronten der anderen New Yorker Famillie. So kommt es, wie es kommen muss – ein blutiger und gewissenloser Bandenkrieg bricht über New York herein und die Corleones gehen auf die Matratzen.

Autor: Michael Stedefeld

Foto

„Anna Hoffmann“ / http://www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc-nd)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de

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